DIE WELT DES JAECKIE ZUCKER

Wie Szenenbildner Christian M. Goldbeck das magische Berlin von ALLES AUF ZUCKER! erfand

„Ich habe das Drehbuch gelesen und wusste sofort: dieser Film hat für mich die Farbe Sepia. Ich kann gar nicht so genau begründen warum."

Szenenbildner Christian M. Goldbeck über den Look von ALLES AUF ZUCKER!

INTERVIEW zu ALLES AUF ZUCKER!

 

Interview mit Christian M. Goldbeck

Für ihre deutsch-jüdische Berlin-Komödie ALLES AUF ZUCKER! haben der Regisseur Dani Levy und der Ausstatter Christian M. Goldbeck drei grundlegende Welten definiert: Das gemütliche, braungetönte, etwas miefige Milieu der Ex-DDR, das graublau monochrome Umfeld des aktuellen Berlin – und das besondere Flair des orthodoxen Judentums. Diese drei Welten prallen im Film aufeinander und verursachen komische Kollisionen und Missverständnisse – eine Chance für die Ausstattung, mit Details und kleinen Übertreibungen kreativ aus dem Vollen zu schöpfen.

Die Szene
Nach einer Nacht im Billardsalon kommt Jaeckie Zucker (Henry Hübchen) verletzt nach Hause zurück – er hat sich wieder einmal mit stärkeren Gegnern angelegt. Seine Frau Marlene (Hannelore Elsner) verkündet, dass nun endgültig Schluß sei, am Morgen müsse er ausziehen. Zucker wohnt ohnehin schon im Kinderzimmer, aber jetzt muss er seine Sachen packen. Am Morgen steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür und bringt Zucker noch mehr in Bedrängnis. Schließlich bekommt Marlene einen geheimnisvollen Brief.

Der Künstler
Christian Martin Goldbeck, geboren 1974 in Berlin, studierte Szenenbild an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg und graduierte an der University of East London, School of Architecture, mit einem B.A. in Architektur. Sein Werk als Art Director umfasst Filme wie Detlev Bucks LIEBESLUDER und Stefan Ruzowitzkys ANATOMIE 2. Als Szenenbilder war er unter anderem für DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI, LICHTER, REQUIEM und LIEBESLEBEN verantwortlich. Für REQUIEM war Goldbeck im Jahr 2006, für LIEBESLEBEN im Jahre 2008 und für WER WENN NICHT WIR im Jahre 2011 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

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