LOLA VISIONEN 2010 und Werkstattgespräche
Es kommt nicht häufig vor, einige der kreativsten Filmemacher auf einem Fleck zu treffen. Bei den LOLA VISIONEN - einer jährlichen öffentlichen Veranstaltung im Vorfeld des Deutschen Filmpreises - trafen sich die Nominierten in der Kategorie Beste Regie und Bester Schnitt in der Berliner Astor Film Lounge und sprachen mit Interessierten und Fachkundigen über ihre Arbeit an den nominierten Filmen. Am Freitag, 9. April bereicherte neben den Regisseuren Sherry Hormann (WÜSTENBLUME), Hans Christian Schmid (STURM) und Maren Ade (ALLE ANDEREN) Produzent Stefan Arndt (DAS WEISSE BAND) die Runde.
Am Samstag, den 10. April, kamen die Schnittmeister Andrea Mertens (WÜSTENBLUME), Monika Willi (DAS WEISSE BAND), Hansjörg Weißbrich (STURM) und Andreas Radtke (DIE TÜR) zusammen.
Die Nominierten standen ausführlich Rede und Antwort über ihr Verhältnis zu den eng verbundenen Gewerken Drehbuch, Schauspiel und Musik. Gerade zur Frage nach dem neuen deutschen Autorenfilm gab es eindeutige Standpunkte: "Man darf nicht auf Effektivität achten", riet zum Beispiel Sherry Hormann.
Auf der Webseite der Deutschen Filmakademie gibt es die Videoaufzeichnung der LOLA Visionen - Regie und der LOLA Visionen - Schnitt.
In der Werkstatt mit den Profis
Auf dem Endspurt zur LOLA gab es auch die so genannten Werkstattgespräche, in der sich die Nominierten aus den Gewerken Drehbuch, Musik, Produktion, Szenen- und Maskenbild sowie Tongestaltung zu angeregten und wirklich anregenden Gesprächen zusammenfanden. Hier könnt ihr nachlesen, wie die Komponisten und Tongestalter das Verhältnis zwischen Hören und Sehen erläutern; die Drehbuchschreiber erzählen von den zahlreichen Fassungen ihrer Drehbücher, die man nicht auf der Leinwand sieht; die Produzenten erzählen über das spannungsreiche Verhältnis zwischen Film und Fernsehen; und die Maskenbildner bezeichnen sich augenzwinkernd als Opfer der Regisseure. Auf der Webseite der Deutschen Filmakademie könnt ihr alle Werkstattgespräche nachlesen.

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