Synchrones Platzieren von Tonpassagen zu Bildern während des linearen und nichtlinearen Schnitts. Dabei werden die Originaltöne, die sich z.B. auf zwei oder vier verschiedenen Tonspuren des Originalbandes befinden, das z.B. von einem Kamerarecorder aufgezeichnet wurde, mit den Bildern abgestimmt. Die zu den verschiedenen Bildern passenden Tonpassagen werden während des Bildschnitts auf mehrere Tonspuren des nichtlinearen Schnittsystems oder beim linearen Schnitt auf mehrere Tonspuren der Schnittkassette gelegt. Dies geschieht in der Regel so, dass der Ton zweier aufeinander folgender Szenen mit einer Überlappungszone auf zwei verschiedene Tonspuren gelegt wird, um in der nachfolgenden Tonbearbeitung eine kurze Überblendung zu ermöglichen. Zusätzliche Atmo, Musikstücke oder Geräusche werden ebenfalls auf weitere Tonspuren übertragen, so dass nachfolgend eine gleichzeitige Mischung aller Tonereignisse möglich wäre. Je nach Aufwand der Produktion entstehen beim Anlegen des Tons zwei bis acht Tonspuren, in Ausnahmefällen auch mehr. Während des Anlegens werden zum Teil auch Pegel- und Frequenzgangkorrekturen gemacht.

Erstellt: 12.12.2007   von   Anonymer Benutzer
Letzte Änderung: 18.06.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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Datum Benutzer
12.12.2007 14:59 Anonymer Benutzer
17.01.2008 16:31 Anonymer Benutzer
18.06.2008 10:54 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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