Die Wirkung, die ein Film auf Menschen haben kann, wurde oft für politische Zwecke missbraucht. Auch heute noch machen sich Regierungen oder Regime die filmische Wirkung für ihre eigenen Zwecke zunutze. Meistens geht es dabei um die Rechtfertigung kriegerischer Handlungen. Insbesondere heute, in Zeiten der Digitalisierung und der einfachen Beschaffung von Videokameras, kann die Echtheit von Bildern nur schwer nachgeprüft werden. Aufnahmen von protestierenden Menschen lassen sich schnell organisieren, um künstlichen Aufruhr in einem bestimmten Gebiet zu suggerieren. Auch das Gegenteil kann der Fall sein: Bei großen Feierlichkeiten in der DDR wurden die Demonstranten einfach aus den Aufnahmen ausgeblendet. Im Zweiten Weltkrieg waren in Deutschland Propagandafilme nahezu an der Tagesordnung, um die alliierten Gegner als „Schurkenstaaten“ zu deklarieren und das deutsche Volk zum Hoffen auf den „Endsieg“ anzuhalten.
| Erstellt: | 10.10.2008 von Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE | |||
| Letzte Änderung: | 16.12.2009 von Jörn Knost | |||
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| Datum | Benutzer |
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| 10.10.2008 17:11 | Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE |
| 02.11.2009 17:07 | Jörn Knost |
| 03.11.2009 16:12 | Jörn Knost |
| 16.12.2009 11:04 | Jörn Knost |
| 16.12.2009 11:38 | Jörn Knost |


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