Es gibt unterschiedliche Einstellungsgrößen für die Kamera. Sie definieren den im Bild gezeigten Ausschnitt einer Person oder eines Objektes. Die Bezeichnungen sind Richtwerte, um die Verständigung innerhalb des Filmteams zu erleichtern. Die Grenzen zwischen den einzelnen Einstellungen sind nicht streng, und es gibt regionale Unterschiede (USA, Europa), wie auch persönliche Handschriften eines Regisseurs, oder Kameramanns. Wichtig ist die Relation zum Hauptmotiv: Eine Totale, die als Establishing Shot häufig dazu dient, den Zuschauer in eine Szene einzuführen, zeigt die Person bzw. das zentrale Objekt in der Gesamtheit und vermittelt räumliche Orientierung. Alle weiteren Kameraeinstellungen leiten sich von dieser Vorgabe ab.

Eine Nahaufnahmen (engl.: medium closeup) zeigt die Figuren von der Brust aufwärts und wird häufig in Gesprächssituationen eingesetzt. Damit tritt der mimische Ausdruck ganz ins Zentrum von Inszenierung und Aufmerksamkeit. Siehe auch Halbtotale, Halbnahe, Großaufnahme, Detailaufnahme, Totale und Panoramaeinstellung.

LISSI UND DER WILDE KAISER, Szenenbild: © 2007 Constantin Film

Erstellt: 12.12.2007   von   Anonymer Benutzer
Letzte Änderung: 18.11.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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Datum Benutzer
12.12.2007 10:37 Anonymer Benutzer
16.01.2008 19:07 Anonymer Benutzer
17.11.2008 10:55 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
17.11.2008 10:56 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
17.11.2008 11:07 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
18.11.2008 10:34 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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