Mischlicht bezeichnet Aufnahmesituationen, bei denen Lichtquellen unterschiedlicher Farbzusammensetzung gleichzeitig vertreten sind. Je nach Art der Lichtquellen können sie sich in der Farbtemperatur oder in der Zusammensetzung des Farbspektrums unterscheiden.
In der Aufnahmesituation wird die unterschiedliche Farbzusammenstellung nicht oder nur unzureichend empfunden, da die menschliche Wahrnehmung die Farbtemperatur mit Erfahrungswerten ausgleicht; ein verschobenes Farbspektrum mitunter gar nicht erkennen kann. So wirken Mischlichtsituationen aus Kunst- und Tageslicht auf dem belichteten Film oft „bunter“ als bei der Aufnahme, Leuchtstoffröhren erzeugen aufgrund ihres diskontinuierlichen Farbspektrums ein Licht, welches der Film als grünlich wiedergibt.
Typische Mischlichtsituationen sind Aufnahmen in der Dämmerung mit einem Restanteil anTageslicht und künstlichen Lichtquellen, oder auch die nächtliche Großstadt mit verschiedenen Lichtquellen unterschiedlichster Farbzusammensetzung.
Auch im Studio wird Mischlicht als Gestaltungselement verwendet. Das künstlerische Element der Farbe kann dinglich im Bild (Räume, Dekorationen, Requisiten, Kostüme, Make-Up) oder über die Farbtemperatur des Lichtes eingesetzt werden.

© Peter Przybylski

Erstellt: 09.10.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
Letzte Änderung: 07.12.2008   von   Peter Przybylski

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09.10.2008 17:02 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
19.11.2008 15:57 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
19.11.2008 19:12 Peter Przybylski
20.11.2008 10:28 Peter Przybylski
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02.12.2008 13:13 Peter Przybylski
02.12.2008 17:33 Peter Przybylski
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