(engl. title-link, caption, caption title, intertitle) In der Stummfilmzeit arbeiteten die meisten Regisseure mit Zwischentiteln: zwischen die Bilder wurden Texttafeln eingeschnitten. Diese enthielten je nach der Periode ihres Entstehens unterschiedliche Informationen. In der Frühzeit vor der Einrichtung fester Kinos lieferten sie oft eine kurze Beschreibung der Aktion, die danach im Bild gezeigt wurde, sowie Angaben zu Ort und/oder Zeit der Begebenheit bzw. der Aufnahme. Während der Dokumentarfilm die beschreibenden Erläuterungen beibehielt, wandelten sich im Spielfilm die Texte und enthielten mit der Zeit mehr und mehr Dialoge der Protagonisten, Hinweise auf ihre Gefühle, Gedanken und auf anderes, was sich nicht oder nur umständlich bildlich ausdrücken lässt. Bis zum Ende der Stummfilmzeit gaben sie zudem Anfang und Ende eines Filmakts an. Oft werden die Grundfunktionen ‚Sprechtitel' (dialogue intertitle) und ‚erklärender Titel' (expository titles) unterschieden. Zwischentitel erschienen in vielfältiger Form, u.a. auch als Briefe, Telegramme und Zeitungsausschnitte (engl. inserts). Insbesondere in den 20er Jahren erhielten viele Spielfilm-Zwischentitel speziell in den USA eine Hintergrundzeichnung, die Akzente setzte, die Handlung unterstrich oder die Ereignisse (humorvoll) kommentierte. Vereinzelte Regisseure machten den Versuch, ohne diese Text auszukommen

Erstellt: 12.12.2007   von   Anonymer Benutzer
Letzte Änderung: 18.06.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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12.12.2007 15:41 Anonymer Benutzer
17.01.2008 17:32 Anonymer Benutzer
18.06.2008 11:03 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
18.06.2008 11:03 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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