Es gibt unterschiedliche Einstellungsgrößen für die Kamera. Sie definieren den im Bild gezeigten Ausschnitt einer Person oder eines Objektes. Die Bezeichnungen sind Richtwerte, um die Verständigung innerhalb des Filmteams zu erleichtern. Die Grenzen zwischen den einzelnen Einstellungen sind nicht streng, und es gibt regionale Unterschiede (USA, Europa), wie auch persönliche Handschriften eines Regisseurs, oder Kameramanns. Wichtig ist die Relation zum Hauptmotiv: Eine Totale, die als Establishing Shot häufig dazu dient, den Zuschauer in eine Szene einzuführen, zeigt die Person bzw. das zentrale Objekt in der Gesamtheit und vermittelt räumliche Orientierung. Alle weiteren Kameraeinstellungen leiten sich von dieser Vorgabe ab.
Bei einer Halbtotale (engl.: medium long shot) werden die Filmfiguren von Kopf bis Fuß, gezeigt, ohne dass die weitere Umgebung, in der sich die Figuren aufhalten gezeigt wird. Siehe auch Großaufnahme, Halbnahe, Detailaufnahme, Nahaufnahme, Totale und Panoramaeinstellung.

LISSI UND DER WILDE KAISER, Szenenbild: © 2007 Constantin Film

Erstellt: 10.10.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
Letzte Änderung: 18.11.2008   von   Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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Datum Benutzer
10.10.2008 17:22 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
17.11.2008 10:35 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
17.11.2008 10:53 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE
18.11.2008 10:33 Redaktion VIERUNDZWANZIG.DE

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